Vergiss mein nicht
Eine Hommage an Paul Huber
«Vergiss mein nicht» ist eine Hommage an Paul Huber, dessen Todestag sich 2026 zum 25. Mal jährt. Das Werk porträtiert die Hauptmelodie aus dem Adagio-Satz von Hubers Concerto für Hackbrett – im Original in Moll – und begleitet sie durch mehrere Verwandlungen.
- Dauer
- Ca. 11 Minuten
- Besetzung
- Blasorchester
- Instrumentation
- Picc, 2Fl, Ob, EH, 2Bsn, EbCl, 3Cl, BCl, 2ASax, TSax, BarSax, 3Tpt, 2Cnt, 4Hn, 3Tbn, 2Euph, 2Tba, Kb, 5Perc
- Schwierigkeitsgrad
- Grad 4
- Hörprobe (Demo)
- Erscheinungsjahr
- 2026
- Preis
- Auf Anfrage
Ein Prolog eröffnet das Werk mit einer nostalgischen Melodie. Sie liesse sich fast mitsingen: «Vergiss mein nicht, ich schenkte dir meine Klänge». Bereits hier klingt Hubers Thema ein erstes Mal an. Im ersten Satz, «Wandlung», wird Hubers Melodie nach Dur gewendet – zunächst in einem träumerischen Dolce-Teil, dann in einem beschwingten, verspielten Vivo-Teil.
Der zweite Satz, «Spiegelung», stellt dasselbe Thema im Krebsgang vor – rückwärts gespielt und dramatisch zugespitzt entfaltet sich eine ganz andere, düstere Seite. Daraus erwächst ein schneller Teil mit western-artigem Charakter, bevor am Schluss das langsame Thema noch einmal zurückkehrt und den Satz abrundet. Ein Epilog führt das Werk zu einem feierlichen Abschluss.
Das Werk versteht sich auch als möglicher Auftakt zu einer Reihe von Hommage-Kompositionen an verstorbene Komponistinnen und Komponisten.